Theorie und Praxis I – Heinzelmännchen

Immer wieder schön, die Tipps auf einschlägigen Websites für gestresste Mütter: Lasst locker! Entspannt Euch! Werft Euren Stress zu den Windeln in den Müll und lasst mal alles liegen und stehen. Gönnt Euch eine Auszeit! Kein Perfektionismus! Tut Euch was Gutes! Dann geht der Stress ganz von alleine weg. Auch schön die Ratschläge, die Mamas… Theorie und Praxis I – Heinzelmännchen weiterlesen

Mamatag

Ein Schuljunge steht im völlig überfüllten Blumenladen. Schüchtern, fast ängstlich. In seiner Hand ein paar Münzen, vielleicht das, was sich aus dem Sparschwein herausschütteln ließ. „Blumen für die Mama“, bittet er flüsternd. Würde die Ladenbesitzerin, die ihn in mütterlicher Manier bedient, nicht alles, was er sagt, megaphonartig wiederholen, würde keiner davon Notiz nehmen. Sie bindet… Mamatag weiterlesen

Beruf oder Berufung?

Neulich lernte ich eine Frau in meinem Alter kennen, die es auf den Punkt brachte: „Ich habe Geisteswissenschaften studiert, ich habe keinen Beruf.“ Mit dieser Aussage beseitigte sie ein, seit meinem Universitätsabschluss in mir wohnendes, Unbehagen, das sich jedes Mal zum Problem aufschaukelte, wenn ich gefragt wurde, was ich denn „sei“ – oder schlimmer, aufgefordert… Beruf oder Berufung? weiterlesen

Der Werdende-Eltern-Test

(Auszug) Die Nachricht einer Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt eines Kindes sind für werdende Mütter und Väter emotionale und logistische Herausforderungen und am besten in beidseitigem Verständnis und Vertrauen zu bewältigen. So weit die Theorie. Die Praxis ist, dass wir von Zweifeln geplagt werden, nicht wissen, wie die Zukunft aussehen wird, und dass alle Modelle,… Der Werdende-Eltern-Test weiterlesen

Beckenbodenblues

(Auszug) »Spielen Sie Ihrem Baby Musik vor«, rät mein Babybuch. Ja, schöne Idee, finde ich. Musik ist toll. Sogleich erfahre ich: »Babys lieben Mozart«. Ach. Das habe ich schon mal wo gehört. Also wenn die Beschallung im Mutterleib schon losgehen soll, dann bitte mit Mozart. Mozart ist schön. Ja. Ich liebe Mozart. Aber das war… Beckenbodenblues weiterlesen

Mein Sohn Elisabeth

Es ist nicht so, dass ich mir ein bestimmtes Geschlecht gewünscht hätte. Von Anfang an war mir klar: mein Kind ist mein Kind, und was und wer auch immer es werden würde, ich würde es lieben und ehren und beschützen vor den kleinen und großen Monstern und Bösewichten und all den Ungerechtigkeiten des Lebens, so… Mein Sohn Elisabeth weiterlesen